XT 600 43f

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christian78
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Re: XT 600 43f

Beitrag von christian78 »

Ich frug mich natürlich, was ich für fragwürdige Tipps gebe.
Ich frug mich so sehr, dass ich gerade selber eine haben will - siehe Suchebereich.
Die 3tbs sind in der Modellpflege gut, sind in der Anschaffung günstig und das sind wirklich extrem extrem extrem zuverlässige Moppeds.
Wenn man natürlich eine Bastelbude kauft mit Standschäden, oder eine mit >60000km, hat dir natürlich auch Schäden.

Eine 34f oder 2kf kann sie nicht ersetzen - soll sie auch nicht.
Ich habe eine 2kf und würde diese nie hergeben. Aber ich suche eben was mit E Starter dazu, das einfacher in der handhabung ist - einfach fahren. Es ist eine vollwertige 600er.
Und das muss jeder selber wissen: Ne alte, oder ne modernere. Oder beides.

Ich verstehe den Einwand. Hier im Forum haben viele 5,6,8,10,15 Jahre alte Moppeds gekauft. 30 Jahre heute sind ein Unterschied.
Die 660 finde abgrundtief hässlich.
Ich muss die nicht gut finden - wir sind ja hier im 600er Forum :P

in diesem Fred hier um 43f.
Um diese 43f, oder...
Von dem Exeplar haben ja viele abgeraten, auch ich.
Nochmal deutlich: Diese kann man ksufen und übern Winter durchschrauben - aber für den preis würde ich sie nicht nehmen.
Wenn sie jetzt im Sommer zuverlässig fahren soll, ists die falsche.
Ich finde eine 43f 1000 mal schöner, als eine 3tb - hab ich das schon erwähnt? :mrgreen:


TT?
Ich bin die Woche an nem Straßen Motorrad vorbeigelaufen "Momentmal, den Motor kennste doch" stimmt, die SRX.
Bitte nicht haun - aber hey warum nicht ne SRX.
Ich wohn zwar nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn von hier aus hervorragend sehen!

Ex-Rennleiter
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Registriert: Mi 3. Jun 2009, 13:53
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Re: XT 600 43f

Beitrag von Ex-Rennleiter »

dernikolaus hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 12:01
So. Das liest sich jetzt wie wahlloses rumgehate, aber das soll es wirklich nicht sein. :)
->
Ganz ehrlich:
Für meine 3TB hab ich 2008 1400€ gezahlt. Da war das Ding im Neuzustand, 15 Jahre alt, hatte noch die ersten Reifen drauf und 17tkm gelaufen. Da war NICHTS zu machen.
Wer heute im Jahr 2026 behauptet man könne "nicht billiger Motorrad fahren" als mit einer >30 Jahre alten 3TB oder Ähnlichem, der sollte sich mal Gedanken machen was er da für fragwürdige Tips gibt!
...
Das hat mit "hate", also Hass absolut nichts zu tun. Aber gerade das scheint ja im linksgrünen Zeitalter so ein Modewort geworden zu sein, wenn das Gegenüber nun mal eine andere Meinung hat als die, die man selber der gesamten Welt aufzwingen möchte.
Kritik, gegenteilige Meinungen sowie Ratschläge haben nun mal nichts mit "rumgehate" (schlimm, die Sprachpanscherei) zu tun.
Ein wenig mehr Interpretations- und Differenzierungsvermögen bitte!

Vor einigen Jahren habe ich auch noch wirklich gute 3 TB für Beträge zwischen 1.500 - 1.700 € kaufen können.
Auch vor einigen Jahren war ein Liter Motoröl noch für 2 € zu haben, ein Liter Sprit für 1,20 € und ein Wiener Schnitzel mit Pommes im Restaurant noch für 11 €.
Die Zeiten sind aber nun mal vorbei.

Im Jahre 2009 habe ich eine 3 TB für 1.700 € gekauft. Sie war dann 10 Jahre im Besitz, wurde dabei etwa 7.000 km gefahren und im Jahre 2019 brachte sie beim Verkauf dann 2.500 € ein.
Ist das "billig Motorrad fahren" oder "teuer"...?
XT 600 K (93); 4x XT 600 E (90,92,93); CBR 900 RR (93); 2x KTM 690 SM (10); FZS 1000 Fazer (03), GSXR 1000 (03), Street Triple R+RX (11,15)

dernikolaus
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Registriert: So 9. Aug 2009, 10:19

Re: XT 600 43f

Beitrag von dernikolaus »

christian78 hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 15:25
Ich frug mich natürlich, was ich für fragwürdige Tipps gebe.
Ich frug mich so sehr, dass ich gerade selber eine haben will - siehe Suchebereich.
Die 3tbs sind in der Modellpflege gut, sind in der Anschaffung günstig und das sind wirklich extrem extrem extrem zuverlässige Moppeds.
Wenn man natürlich eine Bastelbude kauft mit Standschäden, oder eine mit >60000km, hat dir natürlich auch Schäden.
Fragwürdig war vielleicht etwas stark ausgedrückt. Klar - es sind geile Mopeds. Brauchen wir nicht drüber reden.

Aber wenn jemand eine solche Frage hier stellt:
Spätzleracer hat geschrieben:
Sa 30. Mai 2026, 20:04
Was für Kosten könnten auf mich zukommen in den nächsten 6-12 Monaten?
Dann heißt das für mich: Der Interessent ist nicht so tief in der Materie drin und hat wahrscheinlich noch nicht viel Altmaterial reparieren müssen und sich mit mannigfaltigen Problemen oder Ausfällen unterwegs rumschlagen müssen.
Dann wird sich ein "steinaltes" Moped gekauft, weil man in Foren liest, dass das alles "unzerstörbar" und "wie ein Panzer" gebaut sei - es wird gekauft eben in der Hoffnung ein problemloses Fahrzeug zu bekommen.
Und dann holt einen die Realität ein: Es bleibt eben alt und da kommen andere Probleme dazu als damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren (und die Motorräder eben eigentlich eher "junge Gebrauchte" als "alte Möhren").
Hab das in den letzten Jahren so oft gehabt und es geht meist mit viel Frustration und dem Verkauf des Motorrades aus.
Zeit zum Fahren war dann wenig da, weil man nur reparieren musste.
christian78 hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 15:25
Und das muss jeder selber wissen: Ne alte, oder ne modernere. Oder beides.
Genau!
Gerne beides. Vielleicht was altes für die Heimrunde und was Modernes für die große Tour?
Naja. So handhabe ich es jedenfalls gerne. ;)
Gründe aus meiner Sicht pro "Moderne" sind:
- Ersatzteilbeschaffung in kürzerer Zeit im Ausland, auch außerhalb der EU
- Keine Alterserscheinungen
- viele Fahrzeuge mit wirklich wenigen km verfügbar
christian78 hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 15:25
Ich verstehe den Einwand. Hier im Forum haben viele 5,6,8,10,15 Jahre alte Moppeds gekauft. 30 Jahre heute sind ein Unterschied.
Die 660 finde abgrundtief hässlich.
Ich muss die nicht gut finden - wir sind ja hier im 600er Forum :P
Die 660er ist eine mögliche Alternative - mir gefällt sie auch nicht.
Der Motor wurde auch noch in der MZ Baghira verbaut. Sehr gutes Motorrad, aber Ersatzteile sind je nachdem auch schwer zu bekommen.
Der 5-Ventilmotor ist aber echt ne lahme Gurke.
Der 4-Ventiler ist 10x besser. :mrgreen:

Was spricht gegen eine TT Belgarda? Sind bis 2004 gebaut worden - je nach Variante.

Ex-Rennleiter hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 16:14
So. Das liest sich jetzt wie wahlloses rumgehate, aber das soll es wirklich nicht sein. :)
Das hat mit "hate", also Hass absolut nichts zu tun. Aber gerade das scheint ja im linksgrünen Zeitalter so ein Modewort geworden zu sein, wenn das Gegenüber nun mal eine andere Meinung hat als die, die man selber der gesamten Welt aufzwingen möchte.
Kritik, gegenteilige Meinungen sowie Ratschläge haben nun mal nichts mit "rumgehate" (schlimm, die Sprachpanscherei) zu tun.
Ein wenig mehr Interpretations- und Differenzierungsvermögen bitte!
Was soll dieser Text dem Leser sagen? Es ist ein Wort, dass bei Menschen <45 doch hier und da mal verwendet wird (gleichbedeutend mit "rant") und definitiv nicht auf irgendelche "linksgrüne" Orientierung schließen lässt. Wie kommt man auf sowas?
Ex-Rennleiter hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 16:14
Ein wenig mehr Interpretations- und Differenzierungsvermögen bitte!
Blubb blubb.
Ex-Rennleiter hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 16:14
Vor einigen Jahren habe ich auch noch wirklich gute 3 TB für Beträge zwischen 1.500 - 1.700 € kaufen können.
Auch vor einigen Jahren war ein Liter Motoröl noch für 2 € zu haben, ein Liter Sprit für 1,20 € und ein Wiener Schnitzel mit Pommes im Restaurant noch für 11 €.
Die Zeiten sind aber nun mal vorbei.
Ganz genau! Und deswegen sollte man mit der Zeit gehen! Das schrieb ich.
Ex-Rennleiter hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 16:14
Im Jahre 2009 habe ich eine 3 TB für 1.700 € gekauft. Sie war dann 10 Jahre im Besitz, wurde dabei etwa 7.000 km gefahren und im Jahre 2019 brachte sie beim Verkauf dann 2.500 € ein.
Ist das "billig Motorrad fahren" oder "teuer"...?
Das WAR billig, aber auch nur weil du das Motorrad in 10 Jahren nur verwahrt hast und kaum gefahren bist.
Hättest Du da 80tkm draufgefahren, dann sähe die Rechnung anders aus.
Und wenn du jetzt eine für 3000€ kaufst? Hat 40-50tkm gelaufen und bei 60tkm fängt die Qualmerei an, weil man ja keine Nicasil-Beschichtung hat. Dann erst mal diesdasjenes (komplett) überholen. Am Ende hats dann 4000-5000€ gekostet, man hatte nur Arbeit und ist wenig gefahren.

Wenn man sich eine Honda CRF300L nimmt (als Beispiel), dafür 4000€ bezahlt und 90tkm problemlos abrollt und das Ding dann wieder abgibt oder überholt - dannhat man günstig Motorrad GEFAHREN.

Das führt also zur Grundfrage:
Will der TE schrauben oder fahren? Es gibt solche und solche Leute.
Manche schrauben eher gerne und freuen sich an Restaurationen und andere fahren einfach gerne und wollen wenig Stress mit der Technik haben.
Beides ist natürlich in Ordnung (bevor die Rennleitung sich auf den Schlips getreten fühlt), aber man sollte sich eben die Gedanken dazu vor dem Kauf alten Krams gemacht haben, um Frustration vorzubeugen. :)
Daher der Verweis auf die Suzuki DR650 SE, die abgesehen davon vollgetankt auch nur 165kg wiegt, wobei hier Getriebeprobleme (Pitting 3. Gang, teils 5. Gang) bei Endurobetrieb auch eher die Regel als die Ausnahme sind, aber das ist bei den ganzen XT/TT-Geräten ja auch nicht wesentlich anders. Und: Man bekommt ALLE Teile neu bei Suzuki.
Zuletzt geändert von dernikolaus am Do 11. Jun 2026, 08:17, insgesamt 4-mal geändert.

Ex-Rennleiter
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Re: XT 600 43f

Beitrag von Ex-Rennleiter »

dernikolaus hat geschrieben:
Do 11. Jun 2026, 07:52
...
Ex-Rennleiter hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2026, 16:14
Im Jahre 2009 habe ich eine 3 TB für 1.700 € gekauft. Sie war dann 10 Jahre im Besitz, wurde dabei etwa 7.000 km gefahren und im Jahre 2019 brachte sie beim Verkauf dann 2.500 € ein.
Ist das "billig Motorrad fahren" oder "teuer"...?
Das WAR billig, aber auch nur weil du das Motorrad in 10 Jahren nur verwahrt hast und kaum gefahren bist.
Hättest Du da 80tkm draufgefahren, dann sähe die Rechnung anders aus.
...
Aber gerade mit jenem Beispiel wird deine Argumentation ab absurdum geführt.
Klar, wenn man eine XT 600 in 10 Jahren 80.000 km fährt, dürfte der Restwert - sofern überhaupt noch vorhanden - äußerst gering sein.
Das ist schon richtig.

Aber....so eine Rechnung gilt ja nicht nur für die besagte XT 600, sondern im Grunde für jedes Motorrad.
Kaufst Du dir heute ein nagelneues Bike und gibst dafür 15.000 - 20.000 € aus und fährst es dann 10 Jahre und 80.000 km, so wird der Restwert auch nicht gerade Höhenflüge erreichen.
Vielleicht bekommst Du noch 7.000 - 9.000 € dafür - hast also einen wesentlich höheren Betrag verloren als bei einer XT, die vielleicht 2.000 oder 2.500 € gekostet hat.

Nenn mir ein altes Motorrad mit 80.000 km auf der Uhr, welches noch so wertvoll ist, dass es bei Sotheby`s versteigert wird. :D
Vielleicht ne Honda NR 750. ;)
XT 600 K (93); 4x XT 600 E (90,92,93); CBR 900 RR (93); 2x KTM 690 SM (10); FZS 1000 Fazer (03), GSXR 1000 (03), Street Triple R+RX (11,15)

dernikolaus
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Re: XT 600 43f

Beitrag von dernikolaus »

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass du auch nur auf irgendeinen meiner Punkte eingehst, außer den einen den du zu einem billigen Strohmann umgebaut hast.

Eine CRF300L kostet neu 6000€ und mit ein paar km auf der Uhr bekommt man so ein Teil für 4000€. 2,3 Jahre alt.
Genau das schrieb ich und nicht von 25k€ Motorrädern.

Mach halt draus was du willst. Ciao.
:ugeek:

lowrider82
Beiträge: 1995
Registriert: Di 16. Okt 2007, 11:17

Re: XT 600 43f

Beitrag von lowrider82 »

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