XT 600 43f
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Ex-Rennleiter
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Re: XT 600 43f
Würde man beim aufgerufenen Preis von 2.400 € die Zahl "2" vorn wegstreichen, so käme man auf eine realistische Summe. 
XT 600 K (93); 4x XT 600 E (90,92,93); CBR 900 RR (93); 2x KTM 690 SM (10); FZS 1000 Fazer (03), GSXR 1000 (03), Street Triple R+RX (11,15)
- christian78
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Re: XT 600 43f
Ich schmeiß 1500 Euro in den Raum. Ohne sie selber live gesehen zu haben.
Am Motor hört man ein Tickern, das meiner Meinung nach aus dem Ventiltrieb kommt. Kipphebelwelle?
Oder ein Ventil zu weit. Ich glaube nicht, dass es am Kolben oder oberer Pleullagerung liegt.
Ansonsten klingt der Motor ganz gut.
Für 2000 und mehr ist sie meiner Meinung nach zu sehr verbaut.
Ein Sorglospaket ist das nicht.
Am Motor hört man ein Tickern, das meiner Meinung nach aus dem Ventiltrieb kommt. Kipphebelwelle?
Oder ein Ventil zu weit. Ich glaube nicht, dass es am Kolben oder oberer Pleullagerung liegt.
Ansonsten klingt der Motor ganz gut.
Für 2000 und mehr ist sie meiner Meinung nach zu sehr verbaut.
Ein Sorglospaket ist das nicht.
Ich wohn zwar nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn von hier aus hervorragend sehen!
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Straßenschrauber
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Re: XT 600 43f
Kann sein, oder auch nicht.
Irgendwas wird bei den "alten" XT600 immer zu machen sein, selbst wenn alles gut neu aufgebaut worden ist.
Da geht man beim Kauf halt nach Bauchgefühl.
Wert ist sowas das, was dafür bezahlt wird, und das ist zur Zeit oft drüber.
Bei der SR500 zum Beispiel war der Hype um die Jahrtausendwende. Inzwischen sind die Angebotspreise wieder normal.
In den wenigen Fällen, von denen ich bei SR500 in den letzten Jahren gehört habe, hat man sich dann auf einen vernünftigen Preis geeinigt, und der war immer viel niedriger als der inserierte Preis.
Irgendwas wird bei den "alten" XT600 immer zu machen sein, selbst wenn alles gut neu aufgebaut worden ist.
Da geht man beim Kauf halt nach Bauchgefühl.
Wert ist sowas das, was dafür bezahlt wird, und das ist zur Zeit oft drüber.
Bei der SR500 zum Beispiel war der Hype um die Jahrtausendwende. Inzwischen sind die Angebotspreise wieder normal.
In den wenigen Fällen, von denen ich bei SR500 in den letzten Jahren gehört habe, hat man sich dann auf einen vernünftigen Preis geeinigt, und der war immer viel niedriger als der inserierte Preis.
~-o|-
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Ex-Rennleiter
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Re: XT 600 43f
Das ist bei Motorrädern, die über 30 Jahre alt sind, auch kaum verwunderlich.Straßenschrauber hat geschrieben: ↑So 31. Mai 2026, 19:18...
Irgendwas wird bei den "alten" XT600 immer zu machen sein, selbst wenn alles gut neu aufgebaut worden ist.
Da geht man beim Kauf halt nach Bauchgefühl.
...
Aber die meisten Dinge kann man mit überschaubarem Aufwand mitunter selbst erledigen.
Ich bleibe aber bei meiner Empfehlung:
Die geringsten Sorgen müsste man sich als XT-Novize bei einer gut gepflegten 3 TB machen.
Und wenn man bedenkt, dass der Verkäufer für die angebotene 43 F einen Preis von 2.400 € aufgerufen hat, so dürfte der Mehrpreis für eine gute 3 TB nur etwa 300 - 500 € betragen.
Eine Summe, die womöglich gut angelegt wäre.....
XT 600 K (93); 4x XT 600 E (90,92,93); CBR 900 RR (93); 2x KTM 690 SM (10); FZS 1000 Fazer (03), GSXR 1000 (03), Street Triple R+RX (11,15)
- christian78
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Re: XT 600 43f
Das ist krass:
Früher waren die XT beim Kauf 8,10,15 Jahre alt und das ganze noch überschaubar.
Jetzt mit 30 Jahren hat man entweder Schäden durch Verschleiß, oder Standschäden. Oder beides.
Selbst für ne 3tb bekommste ein H Kennzeichen.
Daran sieht man, dass man alt wird
Früher waren die XT beim Kauf 8,10,15 Jahre alt und das ganze noch überschaubar.
Jetzt mit 30 Jahren hat man entweder Schäden durch Verschleiß, oder Standschäden. Oder beides.
Selbst für ne 3tb bekommste ein H Kennzeichen.
Daran sieht man, dass man alt wird
Ich wohn zwar nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn von hier aus hervorragend sehen!
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dernikolaus
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- Registriert: So 9. Aug 2009, 10:19
Re: XT 600 43f
So. Das liest sich jetzt wie wahlloses rumgehate, aber das soll es wirklich nicht sein. 
->
Ganz ehrlich:
Für meine 3TB hab ich 2008 1400€ gezahlt. Da war das Ding im Neuzustand, 15 Jahre alt, hatte noch die ersten Reifen drauf und 17tkm gelaufen. Da war NICHTS zu machen.
Wer heute im Jahr 2026 behauptet man könne "nicht billiger Motorrad fahren" als mit einer >30 Jahre alten 3TB oder Ähnlichem, der sollte sich mal Gedanken machen was er da für fragwürdige Tips gibt!
Zum "einfach fahren" würde ich jederzeit eine 250er Honda CRF oder was in der Richtung vorziehen. Nicht tausend Jahre alt mit 200 Vorbesitzern, die alle nichts gemacht haben, außer den Eimer zu schinden.
Die Zeit des "problemlosen und unkomplizierten Fahrens" mit den alten Einzylindern ist vorbei!
Am Ende kommt man garantiert bei 3000-4000€ raus wenn man die Sache realistisch sieht. Wenns dann richtig läuft, merkt man 10tkm später, dass der Kolben neu muss und der Zylinder geschliffen werden muss. Die Getriebe sind sowieso immer kaputt; Ersatzteile immer schwieriger zu finden und meist nicht viel besser als der abgenudelte Mist, der im eigenen Moped drin steckt.
Die verbleibenden wirklich guten Exemplare sind sau teuer, die mittelpreisigen sind aufgehübschte Leichen und das was früher eine "Aufbaubasis" zum Preis von 300€ war ist jetzt maximal noch gut für den Kübel - und kostet dann 1000-1500€.
Zum Rumeiern am Sonntag ist sowas vielleicht noch gut, aber für "mehr" würd ich mir das echt nicht mehr antun.
Hab genug Alteisen zusammengeflickt, um irgendwann zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein.
Wenns unbedingt eine Altenduro sein soll, dann nimmt man aus meiner Sicht am besten eine Suzuki DR650 SE (SP46). Die wird immer noch gebaut und Ersatzteile sind (neu) kein Problem. Allerdings sind auch hier die Preise am Markt hoch, die meisten Exemplare abgenudelt und gebrauchte Ersatzteile rar gesäht. Es sind eben günstige Enduros gewesen, auf die nie jemand Acht gegeben hat.
Auch wenns nichts mit dem Thema zu tun hat: Nach endlosen Schrauberorgien an verschiedenen Altenduros und nur Scherereien (+ Defekten auf Enduroreisen) hab ich letztlich viel Geld in die Hand genommen und mir eine Husqvarna 701 (gebraucht) besorgt. Hatte noch nie eine dermaßen problemlose Enduro! Bin 25tkm in 2 Jahren damit gefahren. Einen Großteil davon im Gelände. Probleme? Nicht ein einziges!
Wir haben noch eine CRF300L hier. Das Ding ist dermaßen einfach zu fahren - es ist eine wahre Freude! Einfach aufs Knöpfchen drücken und Spaß haben - bei 3L Verbrauch.
->
Ganz ehrlich:
Für meine 3TB hab ich 2008 1400€ gezahlt. Da war das Ding im Neuzustand, 15 Jahre alt, hatte noch die ersten Reifen drauf und 17tkm gelaufen. Da war NICHTS zu machen.
Wer heute im Jahr 2026 behauptet man könne "nicht billiger Motorrad fahren" als mit einer >30 Jahre alten 3TB oder Ähnlichem, der sollte sich mal Gedanken machen was er da für fragwürdige Tips gibt!
Zum "einfach fahren" würde ich jederzeit eine 250er Honda CRF oder was in der Richtung vorziehen. Nicht tausend Jahre alt mit 200 Vorbesitzern, die alle nichts gemacht haben, außer den Eimer zu schinden.
Die Zeit des "problemlosen und unkomplizierten Fahrens" mit den alten Einzylindern ist vorbei!
Am Ende kommt man garantiert bei 3000-4000€ raus wenn man die Sache realistisch sieht. Wenns dann richtig läuft, merkt man 10tkm später, dass der Kolben neu muss und der Zylinder geschliffen werden muss. Die Getriebe sind sowieso immer kaputt; Ersatzteile immer schwieriger zu finden und meist nicht viel besser als der abgenudelte Mist, der im eigenen Moped drin steckt.
Die verbleibenden wirklich guten Exemplare sind sau teuer, die mittelpreisigen sind aufgehübschte Leichen und das was früher eine "Aufbaubasis" zum Preis von 300€ war ist jetzt maximal noch gut für den Kübel - und kostet dann 1000-1500€.
Zum Rumeiern am Sonntag ist sowas vielleicht noch gut, aber für "mehr" würd ich mir das echt nicht mehr antun.
Hab genug Alteisen zusammengeflickt, um irgendwann zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein.
Wenns unbedingt eine Altenduro sein soll, dann nimmt man aus meiner Sicht am besten eine Suzuki DR650 SE (SP46). Die wird immer noch gebaut und Ersatzteile sind (neu) kein Problem. Allerdings sind auch hier die Preise am Markt hoch, die meisten Exemplare abgenudelt und gebrauchte Ersatzteile rar gesäht. Es sind eben günstige Enduros gewesen, auf die nie jemand Acht gegeben hat.
Auch wenns nichts mit dem Thema zu tun hat: Nach endlosen Schrauberorgien an verschiedenen Altenduros und nur Scherereien (+ Defekten auf Enduroreisen) hab ich letztlich viel Geld in die Hand genommen und mir eine Husqvarna 701 (gebraucht) besorgt. Hatte noch nie eine dermaßen problemlose Enduro! Bin 25tkm in 2 Jahren damit gefahren. Einen Großteil davon im Gelände. Probleme? Nicht ein einziges!
Wir haben noch eine CRF300L hier. Das Ding ist dermaßen einfach zu fahren - es ist eine wahre Freude! Einfach aufs Knöpfchen drücken und Spaß haben - bei 3L Verbrauch.