Eintragung Reifen

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Jeffem
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Eintragung Reifen

Beitrag von Jeffem » Mo 3. Sep 2018, 20:44

Hallo Leute,

ich spiele mit dem Gedanke mir eine Yamaha XT 600 zu holen und diese dann im Scrambler / Tracker Style umzubauen. Nun habe ich natürlich einige Fragen die ihr mir bestimmt beantworten könnt.

Bekomme ich so eine Reifenkombination wie auf den Bildern eingetragen beim TÜV ?? Und vielleicht könntet ihr mir sagen, welche Reifengröße ihr in dem Fall vermutet? Und fällt euch bei dem Umbau i.was auf wo ihr sagt: das bekommst du niemals durch den TÜV!!

Danke im Voraus für Antworten :)
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Hiha
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Re: Eintragung Reifen

Beitrag von Hiha » Di 4. Sep 2018, 07:25

Wenn die Felgen breit genug sind, und Dein Tüffsachverständiger vorher gefragt wurde, sollte das schon möglich sein, da hab ich schon schlimmeres gesehen. Ohne Kotflügel gehts jedenfalls nicht, hässlich find ichs ausserdem, und überhaupt ist es IMHO unzweckmäßig, so eine dicke Wurscht am Vorderrad spazieren zu fahren. Das wird ausserhalb von Flattracks eigentlich nur zu Poserzwecken gemacht. Der Unterschied zum wirklichen Straßeneinsatz: Flattracker haben keine Vorderbremse, sie fahren Kurven ausschließlich im Drift, da ist die große rotierende Masse des Vorderrades von Vorteil.
Der Scrambler soll im Geegensatz dazu im Gelände gefahren werden, da sind schmale Vorderreifen immer von Vorteil. Ich würd da eher auf 2.75" gehen, als auf 3.00"
Die Flattrackumbauten haben gern 4.00er Reifen.
Gruß
Hans

Jeffem
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Re: Eintragung Reifen

Beitrag von Jeffem » Fr 7. Sep 2018, 02:22

Hey Hans,

vielen Dank für deine Antwort! Bei dem Motorrad geht es mir hauptsächlich um die Optik, mir ist bewusst, dass so ein dicker Vorderreifen auf der Straße keinen Sinn macht; aber es sieht halt gut aus wie ich finde.

Kannst du mir vielleicht noch was zu der Eintragung der Reifen sagen, welche Dokumente ich dafür benötige usw.?

Hiha
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Re: Eintragung Reifen

Beitrag von Hiha » Fr 7. Sep 2018, 07:26

Ah, wenigstens bist Du ehrlich :-)
Genaugenommen brauchst Du erstmal keine Dokumente. Du solltest mit Deinen Plänen zu einem TüV-Ingenieur/Sachverständigen für Motorräder gehen, nicht zum Wald-und Wiesenprüfer. Sachverständige findest Du am zügigsten, wenn Du zu einer Motorradwerkstatt gehst, die auch Umbauten macht. Harleybuden sind da ein guter Anfang. Alternativ kannst Du beim TüV anrufen, und Dir jemanden empfehlen lassen.
Du besprichst mit dem, was Du als Basis hast, was Du draus bauen willst (dafür reicht erstmal obiges Foto), und welche Reifen Du aufziehen willst. Die sollten halt nicht so exotisch sein, schon im Interesse der Beschaffung. Du solltest ausserdem vorher schon Informationen einholen, wie sich die Fahrwerksgeometrie ändert (Federbeinlängen...) Er wird Dir dann sagen, was er für z.B. Felgenbreiten sehen möchte, etc.
Dann kannst zum Basteln anfangen.
Es KANN helfen, wenn Du jemanden kennst, der sowas schon mal hat eintragen lassen, und der Dir eine Zulassungsbescheinigung, Fotos, usw. von dem ganzen Schnickschnack zur Verfügung stellt. Meistens ist das dem Sachverständigen aber wurscht, denn schließlich muss ER es beurteilen, ob er das gut findet oder nicht.
Zu den Rädern: Radspannereien findet man üblicherweise über den lokalen Motorkrossklub. (die machen immer alles kaputt) Der Radspanner kann Dir die Rohfelgen beschaffen, in den richtigen Winkeln bohren, die Speichenlängen berechnen und herstellen, und die Felgen dann auch noch einspeichen.

Gruß
Hans

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