Also bei mir (Bj.1984) wird nix in Bezug auf Asu gemacht. Er macht einen Fahrtest in Bezug auf Bremsen. Jedoch beschleunigt er aufgrund seines kleinen Hofs stark. Vorher mal paar Kilometer Feldweg wär sicherlich nicht schlecht.
Sonst gut zusammengefasst.
Wie Straßenschrauber schon schreibt, einfaches Mineralöl zum einfahren (Jaso MA Norm). Vollsynthetik oder Reibungsminderer verlängern die Einfahrprozedur.
Bei Neuzusammenbau schütt ich den ersten halben Liter Öl oben zum Deckel der Einlassventile rein. Den Rest in den Öltank
Ich hab so ne schöne Pressolkanne (Pumpöler Weißblech 250ml HORNBACH Artikelnummer: 3627201 (Keine vergifteten Links!)), die mach ich immer voll, Röhrchen krummgebogen und pump die Kanne komplett in die Ölfilterentlüftungsbohrung. Wenn du oben den Drehzahlmesserantrieb raus nimmst, siehst du wie zum Ende der Pressolkanne bereits die Nockenwelle mit Öl befüllt wird. In einer alten Metabobohrmaschine hab ich eine 3/8" Ratschenverlängerung mit 19er Nuss, damit treib ich das Polrad von links gegen den Uhrzeigersinn (Laufrichtung des Motors) an, Zündkerze draussen. So ist oben durch den Wartungsdeckel der Einlassventile schön zu erkennen, wie das Öl zu den Schmierbohrungen rauskommt (Drehzahlmesserantrieb logischerweise wieder drin, sonst Krümmer geschmiert

). Spätestens nach der Prozedur ist dein Motor entlüftet und gut durchgeölt. Das kann ruhig mal 2 Min leiern.
Die Prozedur mit der Pressolkanne mach ich übrigens immer beim Ölwechsel. Sprich Altöl raus, Filtertausch, 1x Pressolkanne 250ml zur Entlüftungsbohrung in Ölfiltergehäuse, Schraube rein, 2l Öl in den Tank. Abfahrt.
Gestern hab ich übrigens meinen 34L Motor zerlegt rechter Lagersitz liegt bei 80,15, Feinbohrkopf steckt schon in der Fräsmaschin...
Gruß Michael
Meine 3 Buben heissen alle Fritz. Ausser der Karl, der heisst Schorsch.